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Bewachungsgewerbe - Unterrichtung und Prüfung nach § 34a GewO

Wer gewerbsmäßig das Leben oder das Eigentum fremder Personen bewachen will, übt ein Bewachungsgewerbe aus. Er benötigt dann, noch bevor mit der Tätigkeit begonnen werden darf, eine behördliche Erlaubnis. Diese Erlaubnis für selbständige Bewachungstätigkeiten wird nur erteilt, wenn der Antragsteller persönlich zuverlässig ist, die für die Art der Tätigkeit(en) erforderlichen (finanziellen) Mittel oder Sicherheiten nachgwiesen werden und (seit 01.04.1996 als Mindestanforderung auch) die Teilnahme an einer IHK-Unterrichtung über die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen Vorschriften und Pflichten.

Unabhängig von diesen Zugangsvoraussetzungen haben Bewachungsunternehmer zu beachten, dass sie kein Wachpersonal ohne Unterrichtungs- oder Befreiungsnachweis beschäftigen dürfen. Das gilt auch für kurzfristge Aushilfskräfte.
Zu beachten ist, dass sich ab Januar 2003 die Unterrichtungsdauer erhöht hat. Darüber hinaus hat sich die Rechtslage für bestimmte Bewachungstätigkeiten - die sich vorwiegend im öffentlichen Verkehrsraum oder in vergleichbaren Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr abspielen - geändert. In drei konkret abgegrenzten Bereichen darf sowohl der vor Ort tätige Bewachungsunternehmer als auch das von ihm eingesetzte Wachpersonal nur noch mit bestandener Sachkundeprüfung Bewachungstätigkeiten ausüben.



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