Offizielles Internetangebot der IHK Trier


Ausbildungseignung

Ich möchte ausbilden – was muss ich tun?

Zunächst ermitteln Sie, in welchem Bereich Ihres Unternehmens die zukünftigen Fachkräfte benötigt werden. Überlegen Sie sich schon im Vorfeld, wer in Ihrem Unternehmen als verantwortlicher Ausbilder fungieren soll. Das Ausbildungskonzept stimmen Sie dann mit den verantwortlichen Ausbildungsberatern bei der Industrie- und Handelskammer Trier ab.


Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen für die Ausbildung sind:
  • Berufsbildungsgesetz (BBiG)
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
  • Ausbildereignungsverordnung und
  • Die Ausbildungsordnung für den jeweiligen Beruf
Das Berufsbildungsgesetz sowie das Jugendarbeitsschutzgesetz sind im Web-Link "Ausbildung & Beruf" enthalten.


Ihr Unternehmen ist für die Berufsausbildung geeignet, wenn
  • der Betrieb über alle Einrichtungen verfügt, die für die Berufsausbildung benötigt werden. Geeignet ausgestattete Büroräume bzw. Werkstätten sowie übliche soziale Einrichtungen müssen vorhanden sein. Art und Umfang der Produktion, des Sortiments und der Dienstleistungen sowie die Produktions- bzw. Arbeitsverfahren müssen die Gewährleistung bieten, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechend der Ausbildungsordnung vermittelt werden können.
  • Ein Unternehmen, in dem die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht in vollem Umfang vermittelt werden können, kann dennoch geeignet sein, denn mit Hilfe von Ausbildungsverbünden lassen sich Teile der Ausbildung auch überbetrieblich organisieren.

Wer kann ausbilden?


Ausbilden kann, wer selber persönlich und fachlich geeignet ist oder einen entsprechend qualifizierten Mitarbeiter beschäftigt – und wenn auch im Betrieb die notwendigen Voraussetzungen vorliegen.


Fachlich geeignet ist in der Regel, wer
  • eine Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung (z. B. Facharbeiterprüfung, Kaufmannsgehilfenprüfung) erfolgreich abgelegt hat. Das Gesetz hat Ausnahmeregelungen genereller Art vorgesehen, so beispielsweise für Absolventen deutscher Hoch- und Fachhochschulen, die einschlägig tätig gewesen sind. (Weitere Ausnahmen sind möglich. Auskünfte hierzu geben Ihnen die Ausbildungsberater der IHK Trier.)
  • Ab dem 1. August 2009 gilt die neue Regelung der Ausbilder-Eignungsverordnung (vom 21.01.2009). Danach darf ausbilden wer ein anerkanntes Zeugnis über die Eignung vorweisen kann. Darüber hinaus dürfen auch diejenigen weiterhin ausbilden, die vor dem 1. August 2009 über eine Befreiung mit der Ausbildung begonnen haben, wenn keine Beanstandungen vorliegen. Weitere Nachweise der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung oder Befreiungen sind mit der zuständigen Stelle abzustimmen. Siehe Merkblatt unter Downloads.

Haben Sie noch weitere Fragen?

Die Ausbildungsberater der IHK Trier helfen Ihnen gerne weiter.

TIPP: Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Berufsausbildung gibt Ihnen die Broschüre "Tipps für Ausbilder - Rechte und Pflichten von Ausbildern und Auszubildenden im Rahmen einer Berufsausbildung". Die Broschüre können Sie gerne bei uns beziehen.
Der Web-Link "Ausbildung & Beruf" stellt ebenfalls umfassende Informationen zur Verfügung.



Ansprechpartner

Normann Burg
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 20
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: burg@trier.ihk.de


Thomas Mersch
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 40
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: mersch@trier.ihk.de


Jürgen Thomas
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 30
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: thomas@trier.ihk.de