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Betrug, Überweisungsbetrug, IHK Trier
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28.02.2017

CEO-Fraud 3.0: Warnung vor neuer Variante des Überweisungsbetrugs

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hatte letztmalig im Januar 2016 vor dem sogenannten CEO-Fraud gewarnt. Bei dieser Betrugsmasche täuschen die Täter Firmenmitarbeitern Aufträge der Geschäftsführung vor, um über angeblich bevorstehende Geschäftsübernahmen an Unternehmensgelder zu gelangen.

Mittlerweile gibt es Erkenntnisse einer neuen Betrugsmasche, bei der die Betrüger frei erfundene Rechnungen angeblicher Geschäftspartner per E-Mail an Mitarbeiter der Buchhaltung senden. Wiederum soll der Anschein erweckt werden, die E-Mails stammten vom Geschäftsführer der betroffenen Firma. Dabei verwenden die Täter E-Mail-Adressen, die auf den ersten Blick genauso aussehen wie die echte Adresse des Geschäftsführers. In Wahrheit handelt es sich aber um eine völlig andere E-Mail-Adresse (sogenanntes E-Mail-Spoofing).

Die vermeintlichen Geschäftsführer fordern die Buchhaltungsmitarbeiter auf („Bitte um dringende Erledigung. Brauche hierzu keine Rückmeldung“), die beigefügte Rechnung eines angeblichen Geschäftspartners dringend zu überweisen. Die Rechnungsbeträge bewegen sich meist unterhalb der 10 000-Euro-Grenze und sollen auf deutsche Konten überwiesen werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf dieser Übersicht des Landeskriminalamts Baden-Württemberg.

Gerne hilft die IHK Trier ihren Mitgliedsunternehmen weiter, wenn sie Opfer einer Betrugsmasche Dritter geworden sein sollten.