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15.09.2017

Elektromobilität - Zweiter Förderaufruf Bundesprogramm Ladeinfrastruktur gestartet!

Das im März diesen Jahres gestartete Bundesprogramm Ladeinfrastruktur geht in die zweite Runde. Am 14. September 2017 ist der zweite Förderaufruf zur Antragstellung gestartet worden, mit dem die Errichtung von bis zu 12.000 Normal- (bis einschließlich 22 kW Ladeleistung je Ladepunkt) und 1.000  Schnellladepunkten (mit 150 kW Ladeleistung je Ladepunkt) einschließlich Netzanschluss gefördert werden soll. Dafür stehen bundesweit rund 100 Millionen Euro bereit. Für Rheinland-Pfalz ist vorgesehen, dass bis zu 76 Schnellladepunkte mit bis zu 30.000 Euro je Ladepunkt gefördert werden. Daneben sollen 900 Normalladepunkte mit bis zu 2.500 Euro je Ladepunkt bezuschusst werden. Netzanschlüsse erhalten höchstens 50.000 Euro.

Bis zum 30. Oktober 2017, 16:00 Uhr ist eine Antragstellung über das Förderportal des Bundes easy-online möglich.

Förderanträge stellen können private Investoren, Städte und Gemeinden. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind (im Gegensatz zum 1. Aufruf: 24 Stunden täglich an sieben Tagen der Woche!) und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Da die Mittelvergabe gemäß Nr. 5 Satz 2 der Förderrichtlinie ab dem zweiten Aufruf zur Antragseinreichung nach dem zentralen Kriterium der geringsten Fördermittel pro kW Ladeleistung erfolgt, entfällt die Mittelvergabe nach dem „Windhundprinzip“. Nach Angaben des Ministeriums war es daher auch nicht möglich, die Förderanträge, die über den Ersten Aufruf nicht bedient werden konnten, für den zweiten Aufruf zu berücksichtigen. Diese Anträge sind daher ggf. neu zu stellen.

Details zum Förderprogramm können der Homepage der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen entnommen werden. Den Link dazu finden Sie hier


Ansprechpartner

Wilfried Ebel
Standortpolitik
Tel.: (06 51) 97 77-9 20
Fax: (06 51) 97 77-5 05
E-Mail: ebel@trier.ihk.de