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Energiemanagement

Energiemanagement lohnt sich!

Ein betriebliches Energiemanagementsystem ist das zentrale Instrument, um die Reduktion des Energieverbrauchs systematisch und langfristig im Unternehmen zu verankern. Es setzt die strukturellen Rahmenbedingungen, um kontinuierlich Energieeffizienzpotentiale im Unternehmen zu identifizieren und auszuschöpfen.

Die Nutzung eines Energiemanagementsystems sollte deshalb nicht nur in Unternehmen, die den Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer bzw. die besondere Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Anspruch nehmen wollen, Beachtung finden, denn mit Energiemanagement-Systemen lassen sich die Energiekosten im Unternehmen deutlich reduzieren.

Grundlage des Energiemanagements ist die Bestandsaufnahme und Analyse der betrieblichen Energieverbrauche, um Schwachstellen und Verlustquellen zu lokalisieren und Einsparpotenziale aufzuzeigen. Eine  Erhebung der Verbrauchsdaten erfolgt in der Regel in Monats-, Wochen- und Tagesintervallen. Die Daten müssen dokumentiert und technisch sowie kaufmännisch bewertet werden.

Ein Kernelement des Energiemanagements ist das Energiecontrolling, das die systematische und kontinuierliche Bewertung der regelmäßig gemessenen Energieverbräuche und gleichzeitig die Überwachung der gesetzten Ziele sicherstellt. Durch das Energiecontrolling können Energieverbrauche einzelnen Kostenträgern zugeordnet und Abweichungen gegenüber den festgelegten Kennzahlen identifiziert werden. So können die Wirksamkeit der entwickelten Maßnahmen immer wieder überprüft und neue Maßnahmen entwickelt werden, um den Energieverbrauch und die Energiekosten stetig weiter zu reduzieren.



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Robin Williams
Innovation, Umwelt, Energie
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