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Geldwäscheprävention im Handel

Das Geldwäschegesetz (GwG) und die danach gebotenen Sorgfaltspflichten sind nicht nur von Unternehmen der Finanz-, Kredit- und Versicherungswirtschaft zu beachten. Betroffen sind grundsätzlich alle Unternehmen und Freiberufler, wenn sie in Ausübung ihres Geschäfts oder Berufs handeln. Mit dem am 28. Dezember 2011 im Bundesgesetzblatt verkündeten Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention wurden die im Geschäftsverkehr zu beachtenden Sorgfaltspflichten weiter verschärft. Das betrifft vor allem den Nichtfinanzsektor und damit auch den sog. Güterhandel. Darunter sind sowohl Hersteller als auch der gesamte Groß- und Einzelhandel zu verstehen.

Was  "Güterhändler" im Zusammenhang mit dem Geldwäschegesetz zu beachten haben, vor allem dann, wenn ihre "Haupttätigkeit im Handel mit hochwertigen Gütern besteht", haben wir unter Downloads in dem Artikel "Geldwäscheprävention geht alle an" zusammen gefasst.

Ob und in welchen Fällen ein Geldwäschebauftragter im Güterhandel zu bestellen ist, erläutert der Artikel "Geldwäschebeauftragter wird auch im Einzelhandel Pflicht".

Darüberhinaus finden Sie im Downloadbereich auch verschiedene unverbindliche Musterformulare, die Ihnen den Umgang mit dem Geldwäschegesetz erleichtern und Ihnen Hilfestellung im Hinblick auf die zu beachtenden Sorgfaltspflichten und die Dokumentationsanforderungen der Aufsichtsbehörden geben sollen. Die Musterformulare können direkt am PC ausgefüllt und mit den eingegebenen Daten abgespeichert werden.

Weitere Informationen zu den gesetzlichen Anforderungen mit ausführlichen Informationsbroschüren, den Kontaktdaten der Aufischtsbehöre und der Stellen, bei denen ggfs. Verdachtsmeldungen zu erstatten sind, finden Sie unter dem Weblink "ADD-Informationen zum Geldwäschegesetz".