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Kompetenzen Älterer nutzen

Der Anteil der älteren Menschen in der Bevölkerung wird aufgrund des demografischen Wandels immer mehr zunehmen. Im Jahr 2010 waren noch mehr als die Hälfte der Rheinland-Pfälzer jünger als 49 Jahre, die Älteren waren in Bevölkerung in der Minderheit. Doch das Statistische Landesamt geht davon aus, das sich dieses Verhältnis in wenigen Jahren umkehren wird. Bereits im Jahr 2030 wird jeder Zweite im Land dann der Generation 50+ angehören – ein bundesweiter Trend.

Dies wird sich auf die Fachkräftesituation nachhaltig auswirken: Alternde Belegschaften in den Betrieben und ein höheres Durchschnittsalter der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Kräfte machen eine lebensphasenorientierte Personalpolitik für den Unternehmenserfolg unerlässlich.

Lebenserfahrene Fachkräfte mit einer langen Erwerbsbiografie bergen ein unverzichtbares Potenzial. Sie besitzen einen reichen Erfahrungs- und Wissensschatz, den es zu nutzen und zu vermehren gilt. Das Thema lebenslanges Lernen wird vor diesem Hintergrund noch mehr an Bedeutung gewinnen. Doch damit das Wissen den Betrieb nicht verlässt, wenn hochgeschätzte ältere Mitarbeiter aus dem Unternehmen in den Ruhestand ausscheiden, muss auch der Transfer zwischen den Generationen frühzeitig sichergestellt werden.



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Martina Becker
Standortpolitik
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