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Vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gemäß § 45 (1) BBiG

Der Auszubildende kann nach Anhören des Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf seiner Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn seine Leistungen dies recht­fertigen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vorzeitige Zulassung nach dem Berufsbildungs­gesetz auf besondere Fälle beschränkt ist.

A. Bei der Beurteilung der betrieblichen Leistungen muss bescheinigt werden, dass dem Auszubildenden bis zum Zeitpunkt der Prüfung alle für das Erreichen des Ausbildungszieles erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden und deren Beherrschung auf Grund der bisherigen Leistungen erwartet werden kann (seine Leistungen müssen mit "gut" bewertet werden).

B. Hinsichtlich der Beurteilung durch die Berufsschule ist eine vorzeitige Zulassung zur Ab­schlussprüfung gerechtfertigt, wenn die Leistungen in den Schulfächern, die auch Gegen­stand des schriftlichen Teils der Abschlussprüfung sind, mit "gut" (mindestens 2,49) be­wertet werden.

Die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung ist bei der Industrie- und Handelskammer bis spätestens zum Ablauf der jeweiligen Anmeldefrist zu beantragen. Spätester Termin für die Sommerprüfung ist der 1. Februar und für die Winterprüfung der 1. September des jeweiligen Jahres.
 
Über den Antrag entscheidet die Industrie- und Handelskammer. Hält sie die Zulassungsvoraus­setzungen nicht für gegeben, so entscheidet der Prüfungsausschuss.

Das Anmeldeformular für die Abschlussprüfung wird dem Ausbildungsbetrieb, sofern diesem Antrag stattgegeben wird, rechtzeitig zugesandt.

Anträge auf Vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung erhalten Sie auf Anfrage.


Ansprechpartner

Eda Cenikli
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 54
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: cenikli@trier.ihk.de